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Geschichte

Geschichte des Zweigvereins

„Einander in den Blick nehmen!“

Durch die lebhafte Motivation von Pfarrer Wolfgang Schmid, gründeten am 24. Januar 1979, 38 Frauen den Zweigverein Greifenberg/Beuern.
Die erste Vorstandschaft übernahm Freifrau Eleonore von Perfall. Schon im Gründungsjahr begann die Frauenrunde mit Aktivitäten wie Theaterbesuch und Andachten, ein angemessenes Programm anzubieten. Im ersten Jahr organisierten die Frauenbundfrauen für Greifenberg das erste Mal das Kinderfest, ein Fest für die Dorfgemeinschaft. (1979 war das Jahr des Kindes) Familie von Perfall stellte den Schlosshof zur Verfügung. Es waren gesellige, lustige Stunden mit allerlei Spiele für die Kinder, und für die Familien ein leckeres Mittagessen und feinen von den Frauen gebackenen Kuchen. Daraus entwickelte sich das alljährliche Familienfest, später im Rupert-Mayer-Haus das Pfarrfest, das bis heute gefeiert wird.
Neben der Gemeinschaftspflege, kleinen Festen, Vorträgen rund um die Interessen der Frauen, Ausflüge mit Besichtigungen, wurde die ersten Jahre sehr begeistert gebastelt. Großartige Künstlerinnen leiteten die interessierten Frauen an. Aus dieser Bastelfreude entwickelte sich der Adventsbazar. Mit viel Kraft und Zeitaufwand entstanden viele Jahre kunstvolle Adventskränze und Gestecke die begeistert gekauft wurden. Der daraus entstandene Erlös konnte an soziale Einrichtungen weitergeben werden. Somit war ein Gründungsziel erreicht, für Menschen da zu sein, die Hilfe brauchen.
Der Zweigverein entwickelte sich mit den Interessen der Frauen weiter. Das Bildungs- und Vergnügungsangebot hat sich verändert. Die Frauen wollen sich auf neuen Wegen weiterbilden, Fortbildungen besuchen, Kunst und Kultur erleben, Einblick in die Politik, Energietechnik bekommen. Auf dem spirituellen Weg, andere Andachten und Gebetsstunden ausprobieren, aber auch so richtig fetzig Fasching feiern.
Der Zweigverein möchte mit seinem Veranstaltungsangebot auch die Dorfgemeinschaft begeistern und weiter die Veranstaltungslandschaft in Greifenberg prägen.
Eine Frauengemeinschaft mit einem starken großen Verband im Hintergrund kann in unserer Gesellschaft vieles bewirken.


 


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Geschichte des Bayerischen Landesverbandes

Der Bayerische Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) wurde am 6. Dezember 1911 von der gebürtigen Schwedin Ellen Ammann gegründet. Ihm gehörten alle bayerischen und pfälzischen Zweigvereine an. Als katholischer Teil der Frauenbewegung setzte sich der Frauenbund von Anfang an dafür ein, die Lebensbedingungen von Frauen zu verbessern.

Außerdem erkannte Ellen Ammann, dass Bildung für Frauen der Schlüssel zum Erfolg ist und gründete deshalb 1909 die erste katholische sozial-caritative Frauenschule in Bayern. Die Bildungsarbeit ist auch im Jahr 2009 die wichtigste Säule der Arbeit des Landesverbandes.

Während des Ersten Weltkrieges engagierte sich der Landesverband vor allem in der Kriegssozialarbeit. Der Katholische Deutsche Frauenbund setzt sich bis heute für sozial benachteiligte Frauen ein. So initiierte er zum Beispiel in den vergangenen Jahrzehnten zahllose Spendenaktionen, um Frauen in Not zu helfen.


 

Ellen Ammann



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Geschichte des KDFB

Gründung und Ziele
Der "Katholische Frauenbund" (KFB) wurde 1903 in Köln gegründet. 1916 wurde der Name in "Katholischer Frauenbund Deutschlands (KFD)" geändert. Nach dem 1. Weltkrieg im Jahr 1921 wurde der Name wiederum in "Katholischer Deutscher Frauenbund (KDF)" geändert - aus Rücksicht auf die Zweigvereine der abgetretenen und besetzen Gebiete. 1983 setzt sich für "Katholischer Deutscher Frauenbund" die bis heute gültige Abkürzung KDFB durch.

Bei der Gründung handelte es sich um einen "Zusammenschluss katholischer Frauen aller Schichten, Berufe und Altersstufen, im Geiste der katholischen Frauenbewegung, zum Dienst an Kirche und Volk, insbesondere zur Vertiefung des katholischen Frauenideals in Familie, Beruf und öffentlichem Leben". Vorrangiges Ziel war die Frauenbildung. Die "Organisation" der katholischen Frauenbewegung wurde von Frauen geleitet und begleitet von einem geistlichen Beirat mit beratender Funktion. Es folgten zahlreiche Gründungen in Deutschland, z.B. 1904 in Bayern, 1906 in Danzig, 1907 in Breslau oder 1909 in Berlin. Gründungen weiterer katholischer Verbände gingen vom KFD aus (Studentinnen, Sozialbeamtinnen, Hausbeamtinnen).

1909 bis 1919
In Folge seiner sozialen Arbeit gründete der KFB Soziale Frauenschulen in München (1909); in Köln (1916, dann 1918 nach Aachen verlegt) und 1917 in Berlin.

Hedwig Dransfeld, prägende Bundesvorsitzende von 1912 bis 1924, berief im Kriegsjahr 1916 die Generalversammlung in den Berliner Reichstag, im selben Jahr initiierte sie die "Friedensbewegung innerhalb der Frauenwelt", deren sichtbares Zeichen die Frauenfriedenskirche wurde. Schon 1911 hatte der KFB mit Kursen zur staatsbürgerlichen Bildung begonnen, die 1919, nach Einführung des Frauenwahlrechts, intensiviert wurden. Zur parlamentarischen Arbeit als Abgeordnete wurden sechs dem KFB verbundene Frauen berufen.

1920 - 1933
Der KFB richtete Eheberatungsstellen ein und bildete Eheberaterinnen aus, gründete die ersten Mütterschulen (Vorgänger der heutigen Familienbildungsstätten) und organisierte Mütterferien. In der Weltwirtschaftskrise setzte der KFB sich für die Berufstätigkeit alleinstehender Frauen bei Behörden ein. Er eröffnete in Köln und Berlin Berufsberatungsstellen und richtete Häuser als Bildungsstätten für Berufstätige und Mütter mit Kindergarten und Wohneinheiten ein und eröffnete außerdem ein Frauenwohnhaus für Berufstätige in Berlin. Die Bundeszentrale erwarb ihr Haus in der Kölner Kaesenstrasse, das Raum bot für viele Aktivitäten. Von 1925 bis 1952 war Gerta Krabbel Vorsitzende des KFB. Mittlerweile waren 230.000 Frauen in 755 Zweigvereinen organisiert.

1933 stellte sich der KFB unter den Schutz der Kirche im Rahmen des Konkordats und reduzierte seine Verbandsarbeit auf religiöse und kulturelle Tätigkeiten, die Verbandszeitschriften wurden eingestellt.

Nach 1945
Gleich 1945 nahm der KFB seine Arbeit wieder auf. Er gründete die Arbeitsgemeinschaft katholischer Frauen (heute AG katholischer Frauenverbände und -gruppen) und den Informationsdienst für Frauenfragen (heute Deutscher Frauenrat). Vorsitzende war Gertrud Ehrle von 1959 bis 1970. Der KFB begründete außerdem das Deutsche Müttergenesungswerks mit, dem ab 1952 Helene Weber vorstand.


 

Gründerinnen



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